Der Grasland-Feuerindex (GLFI) beschreibt die Feuergefährdung von offenem, nicht abgeschattetem Gelände mit abgestorbener Wildgrasauf-lage ohne grünen Unterwuchs. Hilfsweise kann der GLFI auch auf gelbreife Getreidefelder bzw. Stoppelfelder angewandt werden. Die Berechnungen werden - analog zum Waldbrandgefahrenindex - nur von März bis Oktober durchgeführt.
Die Einteilung des witterungsbedingten Feuerrisikos erfolgt, ebenso wie bei dem für Waldlandschaften gültigen M-68-Index, in fünf Gefährdungs-stufen (siehe Farbskala oben).
Achtung: Im Vergleich zum Waldbrandgefahrenindex wird meist ein höheres Feuer-risiko angezeigt, da unter Freilandbedingungen Strahlung und Wind einen stärkeren Einfluss auf den Wassergehalt der toten Biomasse haben.